Archiv des Autors: severine

Erdbeeren pflanzen: Tipps für Balkon und Garten

Mmmh… wer mag sie nicht, die süssen roten Früchte. Im Dessert, im Salat oder einfach so zwischendurch als gesunder Snack. Erdbeeren sind ideal für den Naschbalkon oder den Garten, für Anfänger wie für Profigärtner, einfach für alle. Und wer hätte das gedacht, die Erdbeere ist keine Frucht, sondern eine Nuss. Genauer gesagt eine Sammelnussfrucht – auf der Oberfläche hat es nämlich viele kleine Nüsse. Deshalb reagieren Menschen mit einer Nussallergie oft auch auf Erdbeeren allergisch.

Pflanztipps für den Garten

Die optimale Pflanzzeit im Beet ist von Juli bis Ende August. So können sich viele Blütenknospen bilden und die Ernte im Folgejahr wird ertragreich. Ideal ist ein Pflanzabstand von…

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Mmmh… Erdbeeren

Quelle: homegate.ch

Text: Florence Giardina

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Miet-Maps: Die Wohnungspreise in den Städten sind gestiegen

Die Mietpreise von Drei-Zimmer-Wohnungen sind in den Städten Zürich, Basel, Bern und Genf in den letzten zwei Jahren mehrheitlich angestiegen. Dies zeigen die von homegate.ch publizierten Miet-Maps, welche die Wohnungsmietpreise von Drei-Zimmer-Wohnungen (70 Quadratmeter) entlang der Tramlinien abbilden. Am teuersten sind die Wohnungen weiterhin am Paradeplatz in Zürich mit einem durchschnittlichen Mietpreis von CHF 3’760.-.

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Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung: Wer zahlt den Schaden?

Tapete mit Loch, Brünneli mit Sprung, Parkett mit Schramme: Im Alltag sind wir immer wieder mit Schäden konfrontiert. Welche Rolle dabei Hausrat- und Privathaftpflichtversicherung spielen und wie Sie einen Schaden am besten melden, erfahren Sie hier.

Manchmal passiert ganz viel ganz schnell. Und dann kostet es manchmal auch ganz schnell ganz viel. Hätten Sie gedacht, dass ein Kleinkind eine Wand zerstören kann? Die kleine Lily zum Beispiel braucht gerade 15 Minuten, um ihre kleinen Finger unter die Tapete zu schieben und ganze Streifen davon herunterzureissen. Bis jemand einschreitet, hat Lily die Hälfte einer Wand ihres Kinderzimmers freigelegt. 15 Minuten, die Sie als Mieter oder Mieterin einer Wohnung teuer zu stehen kommen können. Es sei denn, Sie sind versichert.

Haushalts- oder Privathaftpflicht – wer bezahlt das Loch in der Wand? freepik.com/denamorado

Welche Schäden werden durch die Hausrats- und Privathaftpflichtversicherung gedeckt?

Die Hausratsversicherung deckt Schäden, die an Ihren persönlichen Dingen im Haushalt, also etwa Möbeln, Kleider oder Ihrer Giacometti-Skulptur entstehen. Die Basisversicherung versichert normalerweise gegen Feuer, Elementarereignisse (also Ereignisse, auf die der Mensch keinen Einfluss hat, etwa Natureinwirkungen), Wasser und Diebstahl zu Hause. Allerdings kann der Hausrat auch gegen Diebstahl an anderen Aufenthaltsorten oder Verlust versichert werden.

Eine Privathaftpflicht kommt für Schäden auf, die Sie anderen zufügen. Wenn Sie mit Ihrem Velo Ihren Nachbar, der gerade mit seinen Einkäufen um die Ecke kommt, rammen und der in der Folge sein Bein eingipsen lassen muss – dann kommt Ihre Privathaftpflicht zum Zug. Oder eben, wenn Ihr Kind, das Eigentum Ihres Vermieters beschädigt. Sie sind also im Falle von Haftpflichtansprüchen Dritter an Sie geschützt.

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Quelle: homegate.ch

Text: Sandra Schweizer Csillany

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Baubewilligung: Vorsicht Vorschrift!

Braucht es eine Baubewilligung, wenn man ein kleines Gartenhäuschen aufstellt? Grundsätzlich gilt: Fast alle Bauten und Umbauten müssen bewilligt werden. Denn für praktisch alle Bauten und Umbauten sind Brandschutzvorschriften, Bau-, Umwelt- und Energiegesetze einzuhalten.

Hauseigentümer Walter Meier (Name geändert) hat das hübsche Gartenhaus aus dem Baumarkt auf den ersten Blick gefallen. Das Modell aus Massivholz kostete 3’000 Franken, hat ein echtes Dach und erst noch einen praktischen Unterstand für Fahrräder. Im Nu stellte Walter Meier zusammen mit einem Kollegen das Gartenhäuschen auf seinen Rasen. Er fiel aus allen Wolken, als ein Nachbar reklamierte: «Haben Sie überhaupt eine Bewilligung der Gemeinde eingeholt?»

Viele Leute unterschätzen das Thema Baubewilligung – und die ganze Komplexität von Bau- und Zonenordnungen, Brandschutzvorschriften, Grenzabständen und Gebäudehöhen. Im Zweifelsfall gilt: Gehen Sie immer davon aus, dass bei bauliche Massnahmen das zuständige Bauamt bzw. die Gemeinde zu kontaktieren ist.

Nur kleine Häuschen sind bewilligungsfrei

Im Fall von Walter Meier ist der Fall klar: Das Häuschen ist 2,60 Meter hoch und hat eine Grundfläche von 12 Quadratmetern. Und der Nachbar beschwert sich zu Recht: Selbst ein Häuschen mit diesen Massen bedarf einer Baubewilligung. Die meisten kantonalen Baugesetze regeln, welche Kleinbauten von einer Baubewilligung ausgenommen sind.

Im Kanton Zürich gilt zum Beispiel, dass Kleinbauten von nicht mehr als 2,50 Metern Höhe und nicht mehr als sechs Quadratmetern Bodenfläche ausgenommen sind. Die Stichprobe für den Kanton Bern: Hier sind es auch höchstens 2,50 Meter Höhe, jedoch eine Grundfläche von zehn Quadratmetern. Doch Vorsicht: In Kernzonen mitten im Dorf, im Rahmen des Denkmal- oder Brandschutzes müssen oft sogar Kleinstbauten von der zuständigen Behörde bewilligt werden!

Nehmen wir ein anderes Beispiel: Ein überdachter Wintergarten unterliegt in aller Regel dem ordentlichen Baubewilligungsverfahren. Kriterien sind meist Grösse, Höhe, Breite etc. sowie eine Überdachung. Erst recht ist der Gang zur zuständigen Behörde angezeigt, wenn der Bau oder Anbau beheizt und dauernd genutzt respektive bewohnt ist.

«Do it yourself»  ist gross im Trend – doch bevor Sie mit Hammer und Bohrmaschine ans Werk gehen, sollten Sie sich genauer mit dem Thema Baubewilligung auseinandersetzen.

Vorsicht Vorschriften: Das Bauen in der Schweiz ist in vielen Paragraphen geregelt. Kleine Gebäude ab einer Höhe von 2,50 Metern bedürfen meist einer Baubewilligung. (Bild: Gartenhaus.ch)

Baubewilligung: Unzählige Vorschriften und Gesetze

Sandra Markovic, Gemeindeschreiberin in Oberglatt (ZH), nennt ein weiteres Beispiel: «Energetische Sanierungen an Gebäuden sind grundsätzlich bewilligungspflichtig.» Wollen Sie also zum Beispiel die Wärmedämmung verbessern oder eine Wärmepumpe installieren lassen, ist vorgängig die Gemeinde bzw. die zuständige Behörde zu kontaktieren.

Nebst vielem anderen sind auch Ausnützungsziffern, Gebäudehöhen, Grenzabstände, Denkmal- oder Ortsbildschutz sowie vordefinierte Nutzungen zu beachten. Hinzu kommen Umwelt- und Lärmschutz oder auch die Luftreinhalteverordnung für Heizanlagen.

Weiter müssen Sie davon ausgehen, dass alle grösseren Eingriffe und insbesondere Änderungen der Nutzung den Gang zur Behörde voraussetzen. So ist der Badzimmer- oder Küchenumbau zwar meist nicht bewilligungspflichtig. Eine Baubewilligung braucht es aber, wenn Sie zum Beispiel Grundrisse verändern, einen Nebenraum zu einem beheizten Wohnraum machen, oder wenn Sie eine Wohnnutzung in eine gewerbliche Nutzung umwandeln wollen.

Weiter sollten Sie beachten, dass je nach Kanton, Gemeinde oder Stadt und dann je nach Zone individuelle Spielregeln gelten (Kernzone, Wohnzone, Gewerbezone). Das gilt übrigens ganz besonders auch für Standorte ausserhalb der Bauzone: Weil durch Bauten das Landschaftsbild oder die zulässige Nutzung tangiert sein könnten, sind ausserhalb der Bauzone nicht einmal Kleinbauten bewilligungsfrei möglich.

Baubewilligung nötig? Eine neue Küche oder eine „Pinselrenovation“ innen setzen keine Baubewilligung voraus. (Bild: Pixabay)

Wann sind keine Formulare auszufüllen?

Ein erstes Fazit: Wirklich bewilligungsfrei ist nur wenig. Dazu eine Auswahl:

  • Malerarbeiten und reine «Pinselrenovationen» im Innern von Gebäuden, meist auch ein Neuanstrich der Fassade, wenn dadurch die Farbgebung und das äussere Erscheinungsbild nicht verändert werden,
  • offene, ungedeckte Gartensitzplätze,
  • Brunnen, Teiche, künstlerische Plastiken oder ein Sandkasten im Garten,
  • Austausch von Fenstern (wenn das äussere Erscheinungsbild nicht verändert wird und keine spezielle Bestimmungen wie Lärmschutz zu beachten sind),
  • kleinere Zäune, Einfriedungen, Sichtschutz und Mauern, soweit sie eine gewisse Höhe nicht überschreiten,
  • der normale Gebäudeunterhalt (Reparaturen, Dachrinnen oder Dach reparieren, Service und Unterhalt von Geräten und Anlagen, Erneuerung von Oberflächen und Materialien etc.).

Was gilt bei Photovoltaik auf dem Dach?

Seit das revidierte Raumplanungsgesetz in Kraft ist, brauchen PV-Panels auf dem Dach keine Baubewilligung. Es erübrigt sich auch, dass sie der Bauherr wie eigentliche Bauvorhaben am Gebäude aussteckt. Von Sonderfällen abgesehen (Gebäude unter Schutz, Lage in Kernzonen), genügt es, die PV-Anlage bei der Gemeinde zu melden. Wörtlich heisst es dazu: Das abgekürzte Verfahren bezieht sich auf Solaranlagen auf Dächern, die «genügend angepasst» sind.

Grundsätzlich muss sich der Hauseigentümer respektive sein Planer bemühen, dass die PV-Anlage gut ins Ortsbild passt. Das heisst etwa, dass die Panels nicht über die Dachränder hinausreichen dürfen. Doch selbst für viele Altbauten und unterschiedlichste Dachformen finden Sie heute auf dem Markt zig verschiedene Varianten.

Baubewilligung: Was Bausündern blüht…

Wer sich nicht an die Spielregeln hält, muss mit weit reichenden Folgen rechnen. Gemeindeschreiberin Sandra Markovic sagt dazu: «Es ist in jedem Fall ein nachträgliches, baurechtliches Verfahren durchzuführen.» Sofern das Projekt grundsätzlich bewilligungsfähig ist, wird die Gemeinde eine nachträgliche Baubewilligung erteilen. Ein vorsätzlicher Verstoss gegen das Planungs- und Baugesetz sei strafbar. Denkbar sei auch eine Verzeigung an den Statthalter.

Bussen gegen Bausünder sind in der Praxis selten. Was aber weit unangenehmer sein kann: Wenn die Behörde die getroffenen Massnahmen nicht bewilligt, sind sie rückgängig zu machen. Walter Meier blüht also folgendes unangenehmes Szenario: Mit seinem vermeintlich kleinen Gartenhaus bekommt er nicht nur Ärger mit den Nachbarn, sondern auch noch mit der Gemeinde!

Checkliste Baubewilligung:

  • Von geringfügigen Kleinbauten abgesehen (siehe oben) sollten Sie grundsätzlich im Voraus das Gespräch mit dem zuständigen Bauamt suchen. Die Fachleute von der Behörde können Sie auch zu Ihren Plänen beraten. Das hilft, inhaltliche Schwächen oder Probleme zu erkennen. Die Behörde weiss auch bestens Bescheid, ob Sie allenfalls noch weitere Stellen einbeziehen müssen (andere kommunale oder kantonale Ämter etc.).
  • Bei der Gemeinde erhalten Sie das offizielle Formular für das Baubewilligungsgesuch. Damit sind Sie bzw. Ihr Architekt genau im Bild, welche Informationen und weiteren Pläne und Unterlagen verlangt sind. Dazu gehören zum Beispiel der Grundbuchauszug, ein Situationsplan (amtlicher Katasterplan) und Projektpläne im Massstab 1:100 (Grundriss, Fassadenschnitte).
  • Wenn keine besonderen behördlichen Auflagen oder Interessen von Nachbarn tangiert sind, wird das Vorhaben im vereinfachten Anzeigeverfahren abgewickelt. So sind keine Einsprache möglich, und das Vorhaben wird auch nicht öffentlich ausgeschrieben.
  • Bei einem ordentlichen Baubewilligungsverfahren wird das Vorhaben öffentlich ausgeschrieben und meist auch vor Ort ausgesteckt. Die Behörde prüft, ob alle gesetzlichen und sonstigen Vorschriften eingehalten sind. Zudem bietet das ordentliche Verfahren Nachbarn die Möglichkeit, sich darüber zu informieren und gegebenenfalls ihre Interessen zu vertreten.
  • Die Fristen und Verfahrensdauern sind je nach Gemeinde und je nach Fall sehr unterschiedlich. Einsprachen von Nachbarn und weitere Abklärungen bei kantonalen Fachstellen oder unvollständige Unterlagen können zu zeitlichen Verzögerungen führen.
  • Sie haben erst dann grünes Licht, wenn der Entscheid der zuständigen Behörde rechtskräftig ist – wenn also die entsprechende Baufreigabe vorliegt.

Rund um Baubewilligungen ranken sich viele Vorurteile und Geschichten von einem „Ämtermarathon.“ Am besten fahren Sie, wenn Sie alle wichtigen Fragen im Voraus klären. (Bild: fotolia)

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Kreditantrag: «Was kann ich mir leisten?»

Bevor Sie gegenüber Verkäufern oder Immobilienfirmen irgendwelche Zusagen machen, sollten Sie zuerst gründlich budgetieren und gut planen. Im Folgenden das Wichtigste zum Thema Kreditantrag für eine Hypothek.

«Nur noch Reiche können sich ein Haus leisten.» So und ähnlich lauteten neulich einige Medienartikel. Tatsache ist, dass die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen gestiegen sind. Eigentumswohnungen kosten im Schweizer Durchschnitt etwa 700’000 oder 750’000 Franken. Für freistehende Häuser müssen die Käufer sogar noch tiefer in die Tasche greifen.

Dabei geht etwas vergessen, dass sich der Markt, von einigen «Hot Spots» abgesehen, entspannt. Bauland im Kanton Zürich kostet nach aktuellen Markterhebungen öfters 2’000 Franken und mehr pro Quadratmeter. Im Mittelland oder in der Ostschweiz finden Sie aber auch noch Bauparzellen für 200 oder 250 Franken pro Quadratmeter (eingezontes Wohnbauland).

Mögliches Eigenkapital

Um eine Hypothek einer Bank zu bekommen, gelten heute strenge Anforderungen. Nach den aktuellen Mindeststandards der Bankiervereinigung muss ein Kunde mindestens 20 Prozent eigene Ersparnisse einbringen. Eine gewisse «Finanzspritze» ist noch möglich, wenn der Kunde über Guthaben in der Säule 3a oder über Vorsorgeguthaben seiner Pensionskasse (PK) verfügt. Als Eigenkapital infrage kommen vor allem: Geld auf dem Giro- und Sparkonto, Erlös aus Wertschriften, Auflösung einer Lebensversicherung, Erbvorbezug oder Schenkung, wie erwähnt Vorsorgeguthaben (PK oder Säule 3a).

Beachten Sie, dass gemäss den erwähnten Mindeststandards mindestens ein Eigenkapitalanteil am Kaufpreis von 10 Prozent nicht über PK-Geld abgedeckt werden kann. Das heisst, mindestens 10 Prozent müssen «hartes» Eigenkapital darstellen (also auch keine weiteren Darlehen von Verwandten oder Freunden, die rückzahlbar sind).

Weiter sind die Anforderungen beim Einkommen hoch. Die Eigenheimkosten, die Sie dabei budgetieren müssen, dürfen höchstens ein Drittel Ihres aktuellen Bruttoeinkommens ausmachen. Dabei werden in der Tragbarkeitsrechnung nicht die aktuell tiefen Zinsen eingesetzt. Es gilt ein langfristiger Durchschnittszins von 5 Prozent. Dies verstehen die Banken als eine Art «Stresstest» für die Hypothek.

Kreditgesuch in fünf Schritten

Im Wesentlichen umfasst dieser Prozess fünf Schritte:

Schritt 1: Erst rechnen, dann kaufen

Bevor Sie gegenüber Maklern oder Immobilienfirmen irgendwelche Zusagen machen, sollten Sie daher gründlich planen und ein Budget aufstellen. Einen Hypothekenrechner finden Sie auf homegate.ch. Das Traumobjekt muss im Rahmen Ihrer Finanzmittel und Ihres Einkommens gut tragbar sein.

Schritt 2: Partner wählen

Das Geschäft mit Hypotheken ist bei den Banken und anderen Anbietern heute sehr gesucht. Hinzu kommen die neuen Kanäle dank Digitalisierung und Internet. Überlegen Sie sich, welcher Anbieter zu Ihnen passt. Manche Darlehensgeber ausserhalb des klassischen Bank- und Finanzbereichs mögen kurzfristig konkurrenzfähig sein. Eine Immobilienfinanzierung muss aber auf längere Sicht angelegt sein.

Im Zeitalter der Digitalisierung und Vergleichsplattformen sind die meisten Leute gut im Bild. Und sie sind zu Recht preissensibel – was kostet zum Beispiel per Stichtag eine 5-jährige Festhypothek? – Informieren Sie sich, was aktuell marktübliche Konditionen sind.

Früher führte kein Weg daran vorbei, in einer Bankfiliale zu erscheinen und sich persönlich vorzustellen. Heute haben Sie die Wahl, den ganzen Prozess des Kreditantrags und die Eingabe von Eckdaten bequem online abzuwickeln. Sie sollten sich aber vorgängig vergewissern, ob die Online-Finanzierung eher im Sinne der Akquisition online abläuft, oder ob Sie die Hypothek tatsächlich auch online beantragen und verwalten. Die homegate.ch Online-Hypothek deckt dieses Bedürfnis umfassend ab. Die Erstfinanzierung beim Kauf, ebenso spätere Anschlussfinanzierungen oder Aufstockungen sind hier online möglich. Bei einem Online-Abschluss profitiert der Kunde von vorteilhaften Konditionen und einem effizienten Prozess. Wenn der Kunde alle Objektangaben und Unterlagen bereit hat, kann der Kreditantrag in rund einer Stunde erfasst werden.

Schritt 3: Hypothekarmodell wählen

Welche Zinsen Ihnen verrechnet werden und in welchem Mass die finanzielle Belastung im Lauf der Jahre schwanken könnte, hängt von Ihrer Hypothekarstrategie ab. Meist unterscheidet man zwischen den Varianten «sicherheitsorientiert», «ausgewogen» und «dynamisch». Wer grossen Wert auf Planbarkeit und Sicherheit legt, wird sich mit Vorteil für Festhypotheken entscheiden (sicherheitsorientiert). Wer etwas höhere Risiken eingehen will und kann, wird meist noch Geldmarkt- oder Liborhypotheken beimischen. Diese Hypotheken sind meist zinsgünstig, aber mit höherem Risiko für Schwankungen verbunden. Da der Referenzzins Libor ab 2020 nicht mehr wie bisher verfügbar sein wird, ist die Zukunft für solche Finanzierungen noch offen.

Schritt 4: Kreditgesuch einreichen

Ein Kreditgesuch ist eine formelle Angelegenheit. Die entsprechenden Abteilungen der Banken sind gehalten, sämtliche Unterlagen sehr sorgfältig zu prüfen. Sie müssen also für diesen Prozess genügend Zeit einplanen und alle Unterlagen bereithalten. Die wichtigsten Punkte für Ihr Kreditgesuch:

  • Pass- oder Identitätskarte
  • Dokumente zu Ihrem Einkommen und zu Ihrem Vermögen (Steuererklärung, Lohnausweis, Pensionskassenausweis, Versicherungspolicen, Nachweis über Sparkonti und Wertschriften etc.)
  • genauere Umschreibung des Verwendungszwecks und Angabe der gewünschten Höhe des Kredits.
  • Aktueller Betreibungsregisterauszug
  • Detaillierte Unterlagen zur Liegenschaft respektive zur Eigentumswohnung: Standort und Adresse, Wohnfläche, Baubeschrieb, Grundbuchauszug, Katasterplan, Unterlagen der Gebäudeversicherung, Fotos und Pläne des Objekts usw.
  • Im Einzelfall sind teils zusätzliche Unterlagen und Abklärungen nötig. Im Fall von Stockwerkeigentum können weitere Unterlagen angefordert werden, etwa die Begründungsurkunde des Stockwerkeigentums, Aufteilungspläne der Stockwerkeinheiten, Wertquoten oder das Reglement der Stockwerkeigentümergemeinschaft.
  • Bemerkung zur homegate.ch Online-Hypothek: Der Kunde muss die ID respektive den Pass im Original zeigen. Das kann aber z. B. auch über die SBB erfolgen. Es ist nicht zwingend, an einem Bankschalter zu erscheinen. Bei den restlichen Unterlagen reichen Kopien.

Schritt 5: Ausstellung Kreditvertrag

Ein weiterer Meilenstein ist die Anfertigung des Kreditvertrags. Parallel dazu müssen Sie die vereinbarten Eigenmittel bereithalten. Dabei sind noch einige Formalitäten zu beachten:

Erst aufgrund dieser Grundlagen stellt die Bank das unwiderrufliche Zahlungsversprechen für den Kauf aus. Dieses wichtige Dokument wird vom Verkäufer im Rahmen der Unterzeichnung des Kaufvertrags und bei der öffentlichen Beurkundung eingefordert. Sobald der Kaufvertrag rechtsgültig unterzeichnet ist, und wenn Sie danach als Eigentümer im Grundbuch eingetragen sind, ist der Kauf Ihres Traumobjekts Tatsache geworden!

Online Home Market Analysis (OHMA): Nachfrageboom nach Einfamilienhäusern ist nicht zu bremsen

Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern befindet sich aktuell auf einem Höchststand. Mit über 34’000 ausgeschriebenen Einfamilienhäusern sind knapp 6’000 Objekte mehr verfügbar als noch im Jahr 2015 (+17%). Gleichzeitig ist die durchschnittliche Insertionszeit auf Schweizer Online-Immobilienportalen trotz des höheren Angebotes auf 81 Tage gesunken (2016: 104 Tage), was die enorm hohe Nachfrage erklärt. In der Region Zürich gehen die Häuser am schnellsten weg (nach 48 Tagen), während die Einfamilienhäuser in den Regionen Waadt/Wallis (90 Tage) und Tessin (92 Tage) fast doppelt so lange inseriert werden müssen. Dies zeigt die Online Home Market Analysis (OHMA) von homegate.ch in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.

  • Deutliche Abnahme der Insertionszeiten in sieben von acht Regionen
    Die durchschnittlichen Insertionszeiten der ausgeschriebenen Einfamilienhäuser waren in fast allen Regionen in der Berichtsperiode mit 81 Tagen teilweise deutlich tiefer als im Vorjahr. Einzig in der Ostschweiz verlängerte sich die Insertionszeit geringfügig.
  • Zunahme der Anzahl inserierter Einfamilienhäuser mit Ausnahme der Region Genf
    In annähernd allen Gebieten der Schweiz wurde eine markante Zunahme (+10%) der angebotenen Einfamilienhäuser registriert. Lediglich in der Region Genf war die Zahl erneut deutlich rückläufig.
  • In fünf von acht Regionen stockt der Absatz von Luxusobjekten
    Im obersten Preissegment, über CHF 2.5 Mio., wurden in fünf Grossregionen teilweise markant längere Insertionszeiten registriert. In der Innerschweiz, Genf und Nordwestschweiz hingegen verkürzten sich die Insertionszeiten in dieser Kategorie.
  • Markante Unterschiede der Angebotspreise je nach Region
    Am teuersten wurden die Einfamilienhäuser mit Preisen von CHF 10’300 pro Quadratmeter Wohnfläche in der Region Genf angeboten. In den zwei preiswertesten Gebieten Ostschweiz und Espace Mittelland wurde pro Quadratmeter mit CHF 5’600 nur rund die Hälfte gefordert.

Gründe für den Boom von Einfamilienhäusern

Nach dem Erreichen eines Höchststandes der durchschnittlichen Insertionszeit von 104 Tagen im Jahr 2016 reduzierte sich 2018 die Insertionszeit auf 81 Tage (kumulierter Rückgang seit 2016: -22%), was in Kombination mit dem höheren Angebot die anhaltend steigende Nachfrage nach Einfamilienhäusern dokumentiert. Die Nachfrage scheint trotz einer merklich gestiegenenWohneigentumsquote (auf knapp 40%), der 2014 eingeführten deutlichen Verschärfung der Regulierungenzur Hypothekarfinanzierung sowie rekordhohen Eigenheimpreisen nicht zu bremsen. Prof. Dr. Ilg vom Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft sieht drei Gründe für diese erstaunliche Entwicklung: «Erstens fiel 2018 das gesamtwirtschaftliche reale Wachstum mit 2.5% so hoch aus wie seit acht Jahren nicht mehr. Zweitens haben sich die Befürchtungen, dass die Zeit der Negativzinsen bald zu Ende geht, verflüchtigt. Die ausserordentlich tiefen Hypothekarzinsen bleiben noch länger bestehen. Drittens ist Sparen aufgrund der tiefen Zinsen nach wie vor uninteressant.»

Einfamilienhäuser in den Regionen Zürich und Nordwestschweiz finden am schnellsten einen Käufer

Mit durchschnittlich nur 48 Insertionstagen liessen sich 2018 Einfamilienhäuser in der Region Zürich am schnellsten verkaufen, wobei der Rückgang der Insertionszeit um fünf Tage im Vergleich zur Vorperiode bescheiden ausfiel. Platz zwei erreichte mit 64 Insertionstagen die Nordwestschweiz. Am anderen Ende der Skala lag das Tessin, allerdings mit deutlich verkürzten Insertionszeiten von 92 Tagen im Vergleich zu 123 im Vorjahr. Stark reduziert haben sich auch die Ausschreibungszeiten  in der Innerschweiz (-24 Tage). Als einzige Region zeigte die Ostschweiz eine Zunahme der Insertionszeit um drei auf 67 Tage, wobei dieser Wert weiterhin deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt von 81 Tagen lag.

Zeitgleich mit der Reduktion der Insertionszeit stieg, mit Ausnahme der Region Genf, das Angebot an Einfamilienhäusern stark an. Besonders kräftig nahm die Anzahl inserierter Einfamilienhäuser im Tessin zu, gefolgt von der Nordwestschweiz und Zürich.

Die gleichzeitige Betrachtung der veränderten Insertionszeiten und der Zahl inserierter Objekte lässt Rückschlüsse auf die Nachfrageänderung nach Einfamilienhäusern zu: Alle untersuchten Regionen liegen im Dreieck der zunehmenden Nachfrage, mit Ausnahme der Region Ostschweiz (siehe Abbildung oben).

Steigendes Preisniveau, aber weiterhin starke regionale Preisunterschiede

Die mit Abstand höchsten durchschnittlichen Preise für Einfamilienhäuser wurden erneut in der Region Genf verlangt. In den suburbanen Gemeinden dieser Region wurde ein Quadratmeter Wohnfläche im Durchschnitt für CHF 10’300 angeboten (2017: CHF 10’200). Gut die Hälfte, rund CHF 5’600, kostete der Quadratmeter im Berichtsjahr in den Agglomerationsgürteln in den Städten der beiden preiswertesten Regionen, Espace Mittelland und Ostschweiz. Im Mittelfeld befinden sich die Regionen Nordwestschweiz (2018: CHF 6’600 pro Quadratmeter Wohnfläche; 2017: CHF 6’400) und Waadt/Wallis (2018: CHF 7’500 pro Quadratmeter Wohnfläche; 2017: CHF 7’200).