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Möbel einlagern: Welche Möglichkeiten gibt es?

Zu viele Möbel aber zu wenig Platz? Dann ist es an der Zeit, Ihre Möbel einzulagern. Hier erfahren Sie, wo und wie Sie dies am besten tun können.

Von der mehrmonatigen Weltreise über die räumliche Verkleinerung nach dem Auszug der Kinder bis hin zu antiken Erbstücken, die einfach nicht zum Rest des Mobiliars passen wollen: Es gibt etliche Gründe, warum die Einlagerung von Möbeln äusserst praktisch ist. Gut, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, Ihre Einrichtung sicher unterzubringen!

Wonach müssen Sie sich auf die Suche machen?

Damit Sie auch das beste Angebot zur Einlagerung Ihrer Möbel finden, sollten Sie sich im Voraus über folgende Punkte Gedanken machen:

– Wie lange möchten Sie die Möbel zwischenlagern?
– Wieviel Platz benötigen Sie?
– Wünschen Sie, dass Ihre Dinge jederzeit für Sie zugänglich sind?
– Sollen Ihre Möbel versichert und das Areal bewacht werden?
– Wie viel darf die Einlagerung kosten?

Nachdem Sie sich über Ihre Bedürfnisse im Klaren geworden sind, können Sie sich nun auch für die für Sie passende Möglichkeit entscheiden.

Die günstige Variante: Einlagerung bei Freunden

Insbesondere dann, wenn Sie Möbel nur für einen kürzeren Zeitraum einlagern möchten, bietet es sich an, Ihre Einrichtung bei guten Freunden oder bei der Familie unterzubringen. So eignet sich beispielsweise der elterliche Estrich bestens – vorausgesetzt, dass Ihr Besitz dort weder Feuchtigkeit noch grösseren Temperaturschwankungen ausgesetzt ist.

Diese Variante der Einlagerung von Möbeln ist wohl die kostengünstigste, da es eher unwahrscheinlich ist, dass Sie Ihren Freunden oder der Familie etwas für diesen Service bezahlen müssen. Vermeiden Sie jedoch, Ihre Dinge bei mehreren Personen einzulagern, denn dann können Sie leicht den Überblick darüber verlieren, was sich wo befindet.

Lagerboxen für Kleinmaterial und als Archiv

Nicht nur Möbel benötigen Platz, sondern auch wichtige Dokumente und Akten; schliesslich müssen diese 10 Jahre lang aufbewahrt werden. Hierfür eignen sich kleine, gesicherte Boxen, die in klimatisierten Räumen eingelagert werden können, sodass Ihre Akten keinen Schaden nehmen.

Selfstorage – flexibel und immer zugänglich

Äusserst beliebt zum Einlagern von Eigentum sind die sogenannten und mittlerweile zahlreichen Selfstorage-Anbieter. Hier lassen sich Lagerräume in den unterschiedlichsten Grössen ganz unkompliziert online buchen. Die Lagerräume sind in der Regel sauber, trocken und beheizt sowie alarmgesichert.

Die Preise für das Selfstorage variieren je nach Anbieter, Grösse, Standort und Vertragsdauer. Der Vorteil des Selfstorage ist, dass Ihr Lagerraum entweder per Code oder per Schlüssel jederzeit zugänglich ist und anderen Mietern keinen Einblick erlaubt.

Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie sich noch folgende Fragen stellen: Ist der Lagerraum gut für Sie erreichbar? Können Sie gegebenenfalls mit dem Auto bis zur Tür fahren, und gibt es einen Lastenaufzug, um schwere Möbel leicht bis zum Selfstorage-Raum transportieren zu können?

Einige Tipps zum Einlagern: Denken Sie daran, beim Befüllen des Lagerraums Abstände zu den Wänden zu lassen, damit sich dort keine Feuchtigkeit bilden kann. Auch bietet es sich an, den Boden zum Schutz der Möbel entweder mit Zeitung, Decken oder einem Teppich zu bedecken. Und damit Sie am Schluss auch alles wiederfinden, empfiehlt es sich, alle Kisten zu nummerieren und im Selfstorage-Raum eine Liste mit den Nummern und dem Inhalt aufzuhängen. So haben Sie auch immer alles wieder rasch zur Hand, wenn Sie es brauchen.

Lagerung durch die Profis

Wenn Sie weder Zeit noch Lust haben, Ihre Möbel und Kisten selbst zu transportieren und einzulagern, können Sie dies professionell von einer Umzugsfirma erledigen lassen. Die Firma lagert Ihr Mobiliar anschliessend in einem von ihr betriebenen Lagerhaus.

Die Einlagerung in einem solchen Lagerhaus ist generell günstiger als in einem Selfstorage-System, allerdings wird Ihnen das Umzugsunternehmen sowie für das Ein- als auch das Ausräumen eine Gebühr berechnen. Ein weiterer Nachteil ist, dass Sie nur auf Anmeldung Zugriff zu Ihrem Eigentum erhalten – daher eignet sich diese Variante nur, wenn Sie Ihre Möbel wirklich für eine längere Zeit nicht benötigen.

Wer Kunstgegenstände oder Antiquitäten einlagern möchte, kann dies ebenfalls bei einem professionellen Anbieter tun. Dieser sorgt sowohl für das passende Klima als auch für höchste Sicherheitsstandards, sodass Ihre Schätze gut aufbewahrt und geschützt sind.

Als Temporär- oder Dauerlösung: Lagercontainer mieten

Sie bauen gerade Ihr Haus um, wollen Ihre Möbel nur kurz zwischenlagern und haben einen grossen Garten? Dann könnte ein Container die richtige Wahl für Sie sein. Der Container wird direkt zu Ihnen geliefert und wird natürlich auch wieder bei Ihnen abgeholt. Gegebenenfalls kann er auch für längere Zeit gemietet und in einer Lagerhalle untergebracht werden. Container bieten Platz für fast den gesamten Hausrat, sind allerdings auch nicht gerade günstig.

Denken Sie daran, einige Offerten einzuholen und die Örtlichkeiten gegebenenfalls zu besichtigen, bevor Sie sich für den Anbieter Ihres Vertrauens entscheiden!

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Quelle: homegate.ch

Text: Nadine Ellis

Rampen, Handläufe und besseres Licht erhöhen die Wohnsicherheit

Die meisten Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer hegen den sehnlichen Wunsch, möglichst lange daheim wohnen zu können. Nicht wenige von ihnen sind jedoch irgendwann in ihrer Mobilität eingeschränkt. Spätestens dann wird die altersgerechte Aufrüstung des Hauses zum Thema. Idealerweise denkt man bereits darüber nach, wenn ohnehin ein Umbau geplant ist. Geschieht dies ums Pensionsalter herum, ist möglicherweise auch der Zeitpunkt gekommen, die Nutzung des Gebäudes grundsätzlich zu überdenken und es allenfalls weiterzuentwickeln. Stehen keine Renovationen an – oder fehlt das Geld dafür, kann man kleinere, kostengünstige Massnahmen ins Auge fassen. Was im Einzelfall zu tun ist, hängt von den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie von den baulichen Gegebenheiten ab.

Niveauunterschiede überwinden

Die grösste Herausforderung im Alter stellen meist Niveauunterschiede dar. Die einfachste Massnahme besteht darin, einen Handlauf anzubringen oder den bestehenden mit einem zweiten zu ergänzen sowie die Kanten der Treppenstufe mit einer Kontrastfarbe zu kennzeichnen. Eine um einige Treppenstufen erhöhte Eingangstür kann auch mit einer Rampe zugänglich gemacht werden. Falls diese Massnahmen nicht ausreichen, empfiehlt sich der Einbau eines Treppenlifts. Alternativ kann sich die in ihrer Mobilität eingeschränkte Person in jenes Wohngeschoss zurückziehen, das auf dem gleichen Niveau, wie die Haustür liegt. Dies setzt voraus, dass sich auf dieser Etage die Küche, eine Nasszelle mit Duschmöglichkeit sowie ein Schlafzimmer oder zumindest das Wohnzimmer mit abtrennbarer Schlafecke befinden.

Weg mit den Stolpergefahren

Die übrigen Hindernisse im Haus sind einfacher zu beseitigen: Türschwellen können mit einer kleinen Rampe versehen werden. Eine Gleitschutzunterlage oder ein Klettverlegeband an der Unterseite freiliegender Teppiche verhindert, dass diese wegrutschen, wenn man auf sie tritt. Freiliegende Kabel stören nicht mehr, wenn sie in einem mit Klebeband fixierten Kabelkanal gebündelt werden. Von Möbeln, die im Weg stehen und den freien Durchgang verhindern, trennt man sich am besten – ganz besonders, falls sie scharfe Kanten aufweisen.

Anpassungen im Bad

Besondere Tücken bietet das Bad. So rutscht man auf nassen Böden gern aus. Aufklebbare Antirutschstreifen sorgen für Halt. Sicherheit geben auch Lförmige Haltegriffe beim WC, in der Dusche bzw. bei der Badewanne. Eine WC Sitzerhöhung erleichtert das Hinsetzen und Aufstehen. Wer eine Badewanne hat, kann mit einem Badebrett sicherer einsteigen. Noch bequemer wird es mit einem Badelift, der einen sanft in die Wanne herunterlässt und wieder heraufhebt. Je nach Wannen bzw. Körpergrösse kann zudem ein Wannenverkürzer hilfreich sein. Er verhindert, dass man unfreiwillig nach unten taucht. In der Dusche ist ein aufklappbarer Duschsitz ratsam. Eine wichtige Rolle spielt die Beleuchtung, da die Sehkraft im Alter nachlässt und die Augen empfindlicher auf Blendlicht reagieren. Hilfreich ist eine bessere Beleuchtung besonders dort, wo «gearbeitet » wird: im Lesesessel etwa oder in der Küche. Indirektes Licht wiederum entlastet die Augen. Im Schlafzimmer sollte entweder der Lichtschalter vom Bett aus bequem erreichbar sein oder ein Bewegungsmelder installiert werden, der das Licht automatisch einschaltet. Kleine Massnahmen wie diese bringen bereits viel, sagt Stefan Tschachtli, Leiter der von Procap betriebenen Fachstelle Hindernisfreies Bauen Bern: «Schon einfache Mittel können den Wohnkomfort und die Sicherheit so stark erhöhen, dass Wohneigentümer noch etliche Jahre länger zuhause wohnen können.»

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Quelle: Home Sonderbeilage

Wassersparen ja – aber richtig!

Bisher leidet die Schweiz nicht an Wassermangel. Doch das lebensnotwendige Gut wird immer kostbarer. Ein Grund mehr, respektvoll damit umzugehen. Der Verbrauch in Haus und Garten lässt sich relativ einfach senken. Den virtuellen Wasserverbrauch könnten wir durch bewussteren Konsum eindämmen.

Rund 142 Liter Trinkwasser pro Person und Tag fliessen in der Schweiz durch die Leitungen der Haushalte. Davon werden gerade mal 3 Liter zum Trinken und Kochen gebraucht. Der weitaus grösste Teil wird für die Toilettenspülung benötigt, gefolgt von der Körperhygiene. Da gibt es Sparpotenzial, auch für Mieter. Hier die wichtigsten Tipps zum Thema Wassersparen.

Toilettenspülung optimieren

Alte Spülkästen verbrauchen beim Spülen bis zu 14 Liter Wasser, neue Modelle 3 bis 6 Liter. Tipps fürs Wassersparen: Benützen Sie moderne Spülkästen. Bei der Variante mit Start-Stopp-Taste benützen Sie nur so viel Wasser, wie nötig. Ist der Spülkasten mit grosser und kleiner Taste ausgestattet, nützen Sie möglichst die kleine. Bei alten Kästen können Sie das Wasservolumen verringern, indem Sie einen Backstein hineinlegen.

Zum Trinken und Kochen brauchen wir nur rund 3 Liter Wasser pro Tag. Trotzdem fliessen alles in allem 142 Liter pro Person und Tag durch die Leitungen der Schweizer Haushalte. Bild © www.svgw.ch.

Duschen statt Baden, Wassersparen am Lavabo

Mit einem Vollbad verbraucht man an die 160 Liter Wasser, mit Duschen rund 70. Tipps fürs Wassersparen: Duschen Sie möglichst. Lassen Sie das Wasser nur laufen, wenn Sie es wirklich benötigen. Stellen Sie es beim Einseifen ab. Das gilt auch fürs Hände waschen, Zähne putzen und Rasieren am Lavabo. Sie sparen so bis zu 50%. Beachten Sie zudem den Abschnitt über Sparbrausen und Sparaufsätze bei Armaturen.

Wassersparen bei Waschmaschine und Geschirrspüler

Nutzen Sie möglichst Spar- oder Kurzprogramme und waschen Sie erst, wenn die Maschinen voll sind. Voll beladen benötigen sie praktisch gleich viel Wasser wie halbvoll. Zudem braucht ein gefüllter Geschirrspüler weniger Wasser als das Abwaschen von Hand. Verkneifen Sie sich Vorwaschprogramme, sie sind meist überflüssig. Überlegen Sie sich allenfalls, ob Sie ältere Maschinen durch neue ersetzen. Wenn Sie hier auf die höchste Energiesparklasse achten, haben Sie automatisch einen weit niedrigeren Strom- und Wasserverbrauch und sparen bei jedem Wasch- oder Spülgang bares Geld.

In der Küche fängt Wassersparen mit vermeintlichen «Kleinigkeiten» an

Hätten Sie gedacht, dass der Küchenspültisch der drittgrösste Wassersünder ist? Grund ist beispielsweise, dass wir Salat, Obst und Kartoffeln unter laufendem Wasser waschen, statt dafür eine Schüssel zu nehmen. Zudem sollten wir immer nur so viel Wasser erhitzen, wie wir wirklich benötigen. Falls wir eine Tasse Tee wünschen, braucht es dafür nicht eine halbe Pfanne voll Wasser, um dann das überflüssige in den Abguss zu kippen. Das Wassersparen beginnt aber auch dann, wenn wir den Wasserhahn laufen lassen, weil wir auf heisses Wasser warten. Wenn wir das kalte Wasser stattdessen einfangen, können wir es später für den Wasserkocher benützen oder die Giesskanne für das Bewässern der Blumen füllen. Nicht zuletzt seien tropfende Wasserhähne erwähnt, die täglich bis zu 20 Liter Wasser verschwenden. Hier gilt es, kaputte Dichtungen sofort auszutauschen.

Virtuelles Wasser – hier lohnt sich das Sparen wirklich!

Aber auch unser Konsum hinterlässt Spuren. Denn wir brauchen das Wasser ja nicht nur in Haus und Garten. Vielmehr wird es in weit grösserem Umfang auch für die Produktion von Nahrungsmitteln und Alltagsgütern benötigt. Dieses Wasser nennt man „virtuelles Wasser“, und für die Schweiz beläuft sich diese Rechnung auf 4200 Liter pro Person und Tag. Da virtuelles Wasser zum Grossteil importiert wird (und meist erst noch aus wasserarmen Regionen), sollten wir beim Kauf von Gemüse, Obst und Fleisch vermehrt auf Saisonalität und Regionalität achten.

Quelle:

homegate.ch

Gabi Hophan

Tipps und Tricks für ein warmes Heim im Winter

Zu keiner Gelegenheit wird auf ein behagliches Zuhause mehr Wert gelegt als in der kalten Jahreszeit. Spätestens wenn die Außentemperaturen Minusgrade erreichen, stehen Gemütlichkeit und ein angenehm temperiertes Haus im Fokus. Die nachfolgenden Tipps zeigen auf, wie wir uns im Winter am besten warm halten.

Das richtige Heizen

Je mehr die Menschen in ihren Räumlichkeiten frieren, desto größer ist die Versuchung, den Heizkörper auf höchster Stufe laufen zu lassen. Hierbei wird angenommen, dass eine besonders heiß eingestellte Heizung eine entsprechend große Menge Wärme abstrahlt und den Raum dadurch schneller auf eine angenehme Temperatur erwärmt. Allerdings steigt hierdurch lediglich der Energieverbrauch. Es ist stattdessen völlig ausreichend, einen Wohnraum auf etwa 20 Grad zu heizen, um ein behagliches Wohlfühlklima zu erreichen. Für Arbeitsräume und Zimmer, in denen sich vor allem Kinder aufhalten, sind bis zu 22 Grad sinnvoll. Der Schlafbereich benötigt hingegen maximal 18 Grad, um einen gesunden Schlaf zu ermöglichen und gleichzeitig genügend Wärme abzugeben. Ein Raumthermometer gibt über die jeweilige Temperatur in den einzelnen Räumen Auskunft.

Fenster isolieren

Eine gute Isolierung ist von entscheidender Bedeutung für eine angenehme Temperatur im Raum. Fenster gelten hierbei häufig als die größte Schwachstelle. Vor allem Fenster in Altbauwohnungen lassen eine Menge Zugluft in den Raum und sorgen dadurch für niedrigere Temperaturen. Eine einfache Lösung besteht zunächst in der Anschaffung sogenannter Zugluftstopper. Die schmalen und lang gezogenen Rollen aus Stoff oder Plüsch liegen in vielen Wohnung auf den Fensterbänken, um zugige Stellen an den Fenstern abzudecken. Diese Lösung ist sicher praktikabel für kleine Schäden an alten Fenstern. Sie ist jedoch keine langfristige Option, um Zugluft nachhaltig zu vermeiden. Stattdessen sollten Fenster auf entsprechende defekte Stellen überprüft und diese isoliert werden, um in kalten Zeiten warme Räume ohne einen unnötig hohen Energieverbrauch zu haben.

Suppen und Getränke

Viele Menschen sparen gerne Heizkosten und regeln ihr Thermostat um einige Grad runter. Grundsätzlich ist dabei darauf zu achten, einen Raum nicht unterhalb 16 Grad zu heizen, da sonst langfristig ernsthafte Schimmelschäden durch die Feuchtigkeit aus der Luft entstehen können. Wer dies berücksichtigt, kann gerne eine kühlere Raumtemperatur wählen als der Durchschnitt und eventuelle Kälteempfindungen durch heiße Getränke ausgleichen. Zwischendurch eine heiße Tasse Tee oder eine leckere warme Suppe wirken Wunder und ermöglichen binnen Minuten ein wohliges Wärmegefühl, das sich schnell im ganzen Körper ausbreitet. Wer es gut verträgt, kann Ingwer in Tee oder Suppe geben. Die Knolle ist für ihre stoffwechsel- und durchblutungsfördernden Eigenschaften bekannt und sorgt für ein baldiges Wärmegefühl.

Kleidung und Decken

Der Klassiker bei der Erreichung eines angenehmen Wärmegefühls ist die entsprechende Bekleidung und natürlich bei Bedarf Decken. Viele Menschen sind der Meinung, sie müssten selbst im tiefen Winter lediglich mit einem T-Shirt bekleidet und darüber hinaus barfuß in ihrer Wohnung umherlaufen. Das ist natürlich bei entsprechender Wärmeentwicklung durch den Heizkörper durchaus möglich, jedoch reine Energie- und damit Geldverschwendung. Es spricht nichts dagegen, die Körperwärme durch dicke Wollsocken und einen gemütlichen, kuscheligen Pullover zu speichern. Und wer gerne stundenlang auf dem Sofa lümmelt, um gemütlich zu lesen, nimmt sich eine warme Decke und hat es in kürzester Zeit behaglich.

Heißes Bad

Viele Menschen kennen das Gefühl, bei klirrend kalten Außentemperaturen von einem langen Spaziergang nach Hause zu kommen und einfach nicht richtig aufzuwärmen. Weder ein heißes Getränk, noch eine doppelte Schicht Kleidung können daran etwas ändern. Es gibt jedoch eine einfache Methode, den Körper binnen weniger Minuten in einen wohlig warmen Zustand zu versetzen, der meist auch viele Stunden andauert. Die Rede ist von einem heißen Bad. Versetzt mit dem persönlichen Lieblingsduft gibt es häufig nichts Schöneres, um auf angenehme und entspannende Weise wieder warm zu werden. 20 Minuten sind hierbei völlig ausreichend. Die Wassertemperatur sollte jedoch nicht zu heiß gewählt werden, damit kein zu großes Ungleichgewicht zwischen Körper- und Wassertemperatur entsteht. Wer nicht gerne badet, erreicht ein vergleichbares Resultat mit einer schönen heißen Dusche.

Umbau planen: Renovieren mit System

Einen Umbau planen: Für immer mehr Leute wird dies zu einer dringenden Aufgabe. Zehntausende von Wohnhäusern sind in die Jahre gekommen. So reift der Gedanke, dem Haus mit frischer Farbe oder gar einem grösseren Umbau neuen Glanz zu verleihen. Doch Achtung vor Flickwerk! Von Beginn weg braucht es eine gute Planung.

Umbau planen – aber wie? So manches Renovations- oder Sanierungsprojekt beginnt zunächst ohne schlüssigen Plan. Die meisten Leute fangen auch nicht damit an, dass Sie in architektonischen Visionen schwelgen oder Luftschlösser bauen. Bernhard Lauper, Bauherrenberater beim Immopro AG in Zürich, sagt dazu: «In der Praxis gibt oft ein vermeintlich kleiner altersbedingte Schaden an einem Haus den Anstoss, über ein ‚Facelifting‘ fürs Eigenheim nachzudenken.» Ein Beispiel: Am Angang der Umbaugeschichte steht ganz einfach ein ärgerlicher Wasserrohrbruch. Das verlangt nach genaueren Nachforschungen zu den Ursachen. Plötzlich wundern sich dann die Bauherrschaften bzw. der Hauseigentümer: «Was haben wir mit diesen Abklärungen bloss für eine Lawine losgetreten!»

Umbau planen: Fehler Nummer 1

Als Fehler der gröberen Sorte bei Umbauten und Renovationen gelten überstürzte Entscheide. Gerade bei älteren Liegenschaften lohnt sich eine umfassende Analyse, was im Rahmen der bestehenden räumlichen Struktur und aufgrund von Planungs- und Baurecht überhaupt möglich und sinnvoll wäre. Es ist dann immer noch Sache der Bauherrschaft zu entscheiden. Entweder schöpft man Nutzungsreserven aus, oder man lässt es vorerst bei einer reinen Reparatur oder Instandhaltung des Gebäudes bewenden.

Umbau planen: Fehler Nummer 2

Einen zweiten schwerwiegenden Fehler begehen Bauherrschaften, wenn sie sich an die falschen Leute wenden. Vielleicht wird der nächstbeste Bauunternehmer einen rein oberflächlichen Umbau realisieren, ohne das Potenzial eines wahren Liebhaberobjekts überhaupt zu erkennen.

Weitere Informationen inklusive einer Checkliste finden Sie auf homegate.ch.

Quelle: Jürg Zulliger für homegate.ch
 

Hauskauf: Mit Kollegen eine Hausgemeinschaft gründen

Wer zusammen mit Kollegen oder Freunden eine Hausgemeinschaft gründen will, braucht eine gute Portion Idealismus. Wichtig sind auch Toleranz und faire Spielregeln. Sonst droht die Wohnfreundschaft in die Brüche zu gehen.

Eine Hausgemeinschaft gründen heisst, sich mit vielen Fachfragen auseinanderzusetzen: Immobilienmarkt, Hauskauf, Finanzierung, Eigentumsformen, bauliche und technische Themen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen haben ebenso viel Gewicht. Die «Chemie» muss stimmen, wie man zu sagen pflegt. Gute Voraussetzungen sind Toleranz einerseits, aber auch gewisse Spielregeln und eine gute Organisationsform.

Gemeinsamer Hausbesitz heisst geteilte Freude, manchmal auch geteiltes Leid. Wie soll man gemeinsame Aufgaben und Kosten fair verteilen? Wer kümmert sich um die Finanzen und verhandelt mit den Banken? Wer übernimmt die Fronarbeit im Garten, schneidet die Hecken? Wer bietet einen Monteur auf, wenn einmal die Heizung ihren Dienst versagt? «Eine Hausgemeinschaft gründen ist mit sehr viel Zeitaufwand verbunden. Wir mussten neben Geld viel Herzblut investieren», erzählt Jerome M., der mit Freunden zusammen in Uster eine Genossenschaft gegründet hat.

Hauskauf mit Kollegen: Welche Eigentumsform?

Wer sich mit anderen zusammentut, muss sich schon im Voraus überlegen, wie eng oder wie eigenständig die beteiligten Partner kooperieren wollen. Die wichtigen Weichen werden mit der Wahl einer bestimmten Organisations- bzw. Eigentumsform gestellt.

Das Gesetz sieht nur drei Varianten vor: Der Besitz einer Liegenschaft ist im Alleineigentum, Gesamteigentum oder Miteigentum möglich. Weit verbreitet sind solche Projekte in Form von Stockwerkeigentümergemeinschaften; juristisch gesehen ist aber Stockwerkeigentum eine Untervariante von Miteigentum.

Weitere Informationen

Quelle: Jürg Zulliger für homegate.ch

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Schweizer Immobilienpreise

Was kostet ein Haus oder eine Eigentumswohnung in der Schweiz? Die homegate.ch Preiskarte zeigt Ihnen die Immobilienpreise aufgeteilt in einzelne Regionen oder für die ganze Schweiz. So sehen Sie schnell, wo die Kaufpreise für Immobilien am tiefsten oder am höchsten sind. Bei der Berechnung wird jeweils von einem durchschnittlichen Marktpreis innerhalb des Schweizer Immobilienmarktes sowie von einer durchschnittlichen Wohnfläche und Anzahl Zimmer ausgegangen. Kurzfristige Preisanstiege oder Rückgänge können innerhalb der Immobilienbewertung nicht immer berücksichtigt werden. Jetzt Preiskarte verwenden und Wohneigentum berechnen!